Dies ist der Kanu Reisebericht von Frank aus dem Jahr 2017. Frank hat uns von CanoeGuide.net seinen Bericht und Bilder zugeschickt, und uns gefragt ob wir diesen hier auf der Webseite veröffentlichen möchten. Da wir nahezu dieselbe Kanutour selber von einigen Jahren gepaddelt sind, und der Reisebericht toll und ehrlich geschrieben ist wollten wir ihn hier auf jeden Fall veröffentlichen.

Kanu Strecke: Große Bergslagstour in Schweden / Vämland

Kanu: Grabner Holiday 2

Der im Reisebericht erwähnte Reiseführer: Kanuwandern in Schweden von Marie-Luise Schwarz

 

Vorbemerkungen

Ich kam erst vor 5 Jahren zum Paddeln. Ich kaufte mir einen Luftkanadier, um mal mit der Familie nur so zum Spaß paddeln zu können. Als es dann aber wirklich Spaß machte, bin ich auch mit einem Freund mal die Isar damit gepaddelt und mit der Familie auch den Obermain, die Wiesent oder die Fränkische Saale. Vor zwei Jahren gesellte sich dann noch ein Luftkajak dazu, mit dem man zu zweit oder alleine paddeln kann. Dann kam die Idee bei mir auf, mal alleine nach Schweden zum Paddlen zu gehen, um mal wieder Natur pur zu erleben, ganz ohne Zwänge und raus aus der Komfortzone. Überraschenderweise hatte meine Frau nichts dagegen, und dann begann die Planung. Dafür brauchte ich dann ca. drei Monate. Ich hatte sowas zuvor noch nie gemacht und musste mir auch noch einiges an Ausrüstung dazu kaufen. Ich machte lediglich eine dreitägige Testtour auf der Fränkischen Saale. Ich suchte die Tour anhand der Information auf der CanoeGuide-Homepage aus, dann kaufte ich mir den Führer Kanuwandern in Schweden und die entsprechenden Karten. Ein GPS hatte ich für den Notfall dabei, indem ich die ganze Tour mit OpenStreetMap plante und speicherte. Dass war superviel Arbeit, mehr als gedacht. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir direkt die Garmin-Karte von Schweden gekauft. Ich plante einen dreiwöchigen Urlaub, incl. Fahrt. Die Tour war mit 10-14 Tagen angegeben, ich wollte dann noch drei bis vier Zusatztage mit verschiedenen Verlängerungen der Tour machen (See Knon, den Svärtvalen noch weiter hoch und runter). So wollte ich dann auf jeden Fall auf 14-18 Tage kommen. Dementsprechend viel Essen und Ausrüstung hatte ich dann auch dabei, einiges davon auch unnütz oder zuviel, wie sich später herausstellte.

 

Mittwoch, den 02.08.2017, Tag 1

Start um 9:15 in Schweinfurt. Es war viel Verkehr und hin und wieder auch Stau. Das erste Aha-Erlebnis waren dann die Verladekräne vom Hamburger Hafen, die man von der Autobahn aus sehen kann. Vor Flensburg fuhr ich dann eine Stauumfahrung und plötzlich war ich in Dänemark. Nach fast genau zehn Stunden und 1000 Km kam ich in Malmö an, nachdem die Brücken über den Storabelt und den Öresund unspektakulär waren. Ich hatte vorab ein Hotel gebucht, der letzte Luxus für die nächsten zwei Wochen. Malmö hat eine schöne Mischung von modernen und historischen Bauten, direkt am Meer.

 

Donnerstag, den 03.08.2017, Tag 2

Start um 8 Uhr. Entspannt, aber langsam geht es durch Schweden, zwischen 90 und 120 km/h. So wenig hatte mein Wagen noch nie verbraucht. Für die 600 km brauchte ich siebeneinhalb Stunden. Im letzten Teil sah ich schöne Seen und Flüsse, kaum Verkehr, insbesondere auch den letzten Kilometern. Ich sah mir dann vor der Ankunft auf dem Campingplatz Värmlandsgarden noch den Endpunkt der Kanutour an und beschloss, mein Auto dort nicht zu parken. Der Campingplatz war dann nur noch 11 km entfernt, die Anmeldung (bei einer Holländerin, die Deutsch sprach) ganz formlos. 180 SEK für die Nacht und 200 SEK für das Parken währen der Kanutour. Es gab bereits am Campingplatz viele Blaubeeren. Dann habe ich das Zelt aufgebaut und das Kanu fertiggemacht. Ich machte dann noch eine kurze Testfahrt, um schon mal das erste Stück für den nächsten Morgen zu sehen. Dann fing es aber leicht zu regnen an gegen 18:30. Ich werde wohl heute früh ins „Bett“ gehen, was sonst. Hoffentlich ist morgen früh das Wetter besser und alles klappt, insbesondere mit dem Gepäck (ca. 45 kg + Boot).

 

Freitag, den 04.08.2017, Tag 3

Es hat die ganze Nacht geregnet, was ganz schön laut auf dem Zeltdach getrommelt hat. Es wurde gegen 4:00 hell, ich stand dann um 7:00 auf und machte einen schönen Spaziergang Durch die schöne schwedische Natur. Ich aß ein paar Blaubeeren und auch das Müsli schmeckte super. Dann packte ich alles und fuhr um 10:00 los. Die erste Herausforderung waren die im Führer beschriebenen schwimmenden Grasinseln. Ich musste drei Mal aus dem Boot raus und es über die Grasinseln ziehen. Ich hatte meine wasserdichten Laufschuhe an, aber das Wasser lief oben rein, die Grasinseln ließen mich bis zu den Waden ins Wasser einsinken. Kalt war das Wasser nicht, aber ich hätte lieber meine Sandalen angehabt.

kanutour schweden kanu ziehen

Als ich dann den See Deglunden querte, ca. 2 km, fing es an zu regnen an, erst ein bisschen, dann immer stärker. Wind und Wellen kamen auf, aber kein Problem.

kanutour schweden regen see

Ich war froh, dass ich das mit dem größeren See und dem Wind schon mal geübt hatte. Drüben angekommen kam prompt die Sonne wieder raus und ich konnte meine Sachen wieder trocknen. Die Portage zum See Uvan gestaltete sich dahingehend schwierig, dass ich die Wegabzweigung vor der Brücke nicht fand. Letztendlich war es aus meiner Sicht keine Brücke, wie im Führer beschrieben, sondern nur eine normale Straße mit Leitplanken an den Seiten mit einem Durchlass unter der Straße für einen Bach, der momentan kein Wasser führte.

kanutour schweden kanuwagen

Dafür fand ich dann Pfifferlinge, die ich fürs Abendessen mitnahm. Beim nächsten Regenschauer auf dem See Uvan zog ich dann rechtzeitig meine Regensachen an. Ich kam dann zu einem eigentlich guten Rastplatz, aber er war feucht und dunkel unter Bäumen gelegen. Mit 15:oo war es auch noch zu früh. Dann kam wieder stärkerer Regen und auf dem See Uppämten suchte ich nach einem Platz für die Nacht. Ich landete dann in einem sumpfigen und moosigen Gebiet, da ich dort auch keinen Handyempfang für einen Anruf zuhause bei Frau und Kindern hatte, paddelte ich weiter. Dann fand ich einen Platz oben auf einem steilen Ufer und freute mich, Zuhause anzurufen.

kanutour schweden rastplatz

Dann machte ich mir einen großen Topf CusCus mit den gefundenen Pfifferlingen. Super Lecker! Im Großen und Ganzen ein erlebnisreicher Tag. Ich bin schon auf morgen gespannt! Ich liege um 21:00 im Zelt, bin aber zu müde zum Lesen.

 

 

Samstag, den 05.08.2017, Tag 4

Letzte Nacht war Ok, es hat aber wieder geregnet. Das hieß dann Zelt nass einpacken. Nach der Erfahrung des Vortages habe ich die Spritzdecke sofort draufgemacht und die Regenjacke bereitgelegt. Die Umtragung in Gustafsfors hat gut geklappt und auf dem Weg sah ich schöne Pilze, hatte aber nach dem üppigen Pilzmahl vom Vorabend keine Lust, am Morgen schon wieder Pilze zu sammeln. Ich plante dann für diesen Tag eine Extratour bis zum Ende des See Knon und wieder zurück, um die gesamte Tour um einen Tag zu verlängern. Es hat zuerst Spaß gemacht, auch beim kurzen Regenschauer. Am Nachmittag wurde es mir dann aber doch zu Langweilig, immer am Ufer mit Felsblöcken und dahinterliegendem Wald entlangzufahren. Flusspaddeln macht doch mehr Spaß. Außerdem tat mir die Hüfte weh, so dass ich am Nachmittag eine Stelle ansteuerte, an die ausnahmsweise eine Forststraße führte. Da bin ich dann zur Abwechslung mal etwa zwei Kilometer gelaufen, was gut tat. Das ist beim Kanadier definitiv besser, wegen variablerer Sitzposition. Außerdem missfiel mir hier am See, dass man viele sehr stark abgeholzte sah. Wenn das so bleibt, schmälert das den von mir erhofften Wildniseindruck. Ob Finnland oder Kanada besser ist für die nächste Tour? Mein Nachtlager fand ich dann auf dem Damm zum Knon, von wo ich morgen wieder auf die normale Berglagstour komme.

kanutour schweden rastplatz 5august

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße und Brühwürfel. Lecker, aber schon wieder zu viel! Schokolade passte wieder nicht mehr rein. Gleich 21:00, ab ins Bett!

 

 

Sonntag, den 06.08.2017, Tag 5

Letzte Nacht habe ich sehr gut geschlafen. Am frühen Morgen fing es dann zu regnen an, eine gute Übung für Geduld und Annehmen. Ich habe dann länger unter dem Vordach des Wehrtechnik-Häuschens gestanden, was gut war. Halb zwölf fuhr ich dann los. Es war schön und ich hätte sogar vom Boot aus Pilze sammeln können. Es hatte den Sommer über wohl wenig geregnet, ich hatte schon zuvor bemerkt, dass der Wasserstand überall niedriger als üblich war. Daher wurde das Wasser bald sehr flach, ich setzte öfters auf und kam nur mit größter Anstrengung über zwei Engstellen bzw. Stromschnellen (flussauf!). Dann setzte ich aus und zog mein Kanu vielleicht 3 oder 4 km, zum Teil im strömenden Regen und auch steiler bergauf. Ein guter Kanuwagen war hier viel wert. Die Sitzlucke deckte ich mit dem Tarp ab. Oben angekommen ging ich dann mal etwa 1 km ohne Boot zum See Narren um den Fluss zu checken, aber das Wasser war tief genug. Ich machte erstmal Mittag, es war ja auch schon 14:30. Ich aß noch viele Blaubeeren und nahm noch drei Pilze, Rotkappen, für das Abendessen mit. Auf dem Narren gefiel es mir super, ich sah dann auch zwei andere Kanus und das Lager, zu dem sie fuhren. Ansonsten gab es absolut keine Menschen, Häuser, Boote usw. Gegen 17:30 fand ich einen superschönen Strand zum Zelten.

kanutour schweden sandstrand

Ich war stolz auf mich, da geblieben zu sein und nicht noch weiterzufahren. Gedankt wurde es mir dann mit Sonne, Regenbogen, super Aussicht und leckerem Abendessen.

 

Gedanken zum Outdoor Ausrüstungs- Material:

Heute Nacht war es wohl 11° und mein superdünner Sommerschlafsack war zu kalt, primär an den Beinen. Ich hatte dicke Socken an, eine dünne Hose und Longsleeve. An Beinen und Hintern war auch die Luftmatratze zu kalt. Isomatte wäre wohl besser gewesen, Luftmatratze gleicht aber besser Unebenheiten aus. Aufpumpen war OK mit Bootspumpe. Luckendeckel fürs Kanu wäre gut gewesen für die Nacht und Transporte im Regen, Tarp tuts aber auch mit Spanngummis. Spannriemen für den Kanuwagen zur Bootsbefestigung wohl nicht nötig, aber gepolsterter Gurt zum Ziehen. Waschmittel zum Spülen bisher unnötig, geht auch mit Wasser, Moos, Sand… Mehr warme, schnelltrocknende Socken wären gut.

 

Montag, den 07.08.2017, Tag 6

Heute war wieder ein Tag der Herausforderungen. Den See Naren überquerte ich mit auflebendem Rückenwind, was ich schon vom Wetterbericht wusste. Dank grobem Richtungscheck mit dem Navi (die einzige Nutzung des Navis während der Tour) und guter Vorbereitung fand ich den Start zur schwierigen Umtragung sofort, sonst hätte ich bestimmt mehr Mühe gehabt. Ich sah noch zwei andere Kanus auf dem See und noch zwei Lager. Der See ist ja auch schön. Die Umtragung hatte es in sich. An die Nutzung des Kanuwagens war, wie im Führer beschrieben, nicht zu denken. Erst ging es durch versumpftes Gelände, dann einen unwegsamen Pfad zum Teil steil bergauf, dann das gleiche etwas abgemildert wieder zum nächsten See. Ich ging 3x mit dem Gepäck und 1x mit dem Kanu, z.T. hinter mir herziehend, z.T. über dem Kopf tragend.

kanutour schweden kanu tragen

Es war sehr anstrrengend und ich brauchte ca. zwei Stunden, wurde aber mit sehr vielen sehr leckeren Blaubeeren belohnt. Ich machte eine ausgiebige Pause und dann ging es weiter. Es war nicht leicht, den Weg durch die wieder auftretenden Grasinseln zu finden, aber beim 3. Versuch klappte es. Ich hatte keine Spritzdecke mehr drauf, aber dann wurde der Wind beim queren des Sees Tyngsjön sehr stark, vielleicht Windstärke 3 oder 4. Es bildeten sich weiße Krönchen und unangenehme Wellen, die mir z.T. von der Seite ins Boot schwappten. Am schlimmsten war es allerdings, dass der sehr starke Seitenwind das Kanu hinten immer wegdrehte (Kanuwagen auf dem Heck!), ich konnte nur mit äußerster Kraft und Anstrengung auf Kurs bleiben und meine rettende Anlandestelle erreichen.

kanutour schweden campingplatz

War ich froh! An dem dort liegenden kleinen zugigen Campingplatz an dem blöden See wollte auf keinen Fall bleiben und machte mich an die Umtragung (1,6 km), bergauf und bergab. Dann paddelte ich noch ein Stück und fand einen Rastplatz mit Feuerstelle, in dessen Nähe ich zeltete. Es war das erste Mal, das ich keine richtige Lust mehr hatte. Aber als das Zelt stand, alles fertig war und ich mit Zuhause telefonierte, ging es wieder. Es gab dann leckeren 2-Minuten-Reis, dann begann es schon wieder zu tröpfeln. Heute Nacht werde ich sicher gut schlafen, dachte ich.

 

Dienstag, den 08.08.2017, Tag 7

Nachdem ich in der Nacht am Narren schon besorgt war durch Geräusche von Tieren im oder m Wasser, war die letzte Nacht wirklich unheimlich. Gegen 2:00 wurde ich durch ein abwechselnd heiseres Bellen und einer Mischung aus Fauchen und Knurren wach. Es hörte sich sehr aggresiv an und ich überlegte, was es wohl sein könnte. Gefährliche Tiere wie ein Bär oder Wolf waren es sicher nicht, ich hatte sowas noch nie gehört. Ob es wohl en Vielfrass war, die es hier geben soll? Ich hatte auf jeden Fall keine Lust, rauszugehen und nachzusehehen. Durch lautes Klatschen und Rufen ließ sicht das Tier, das ganz nah am Zelt war, nicht vertreiben. Das Tier machte überhaupt keine Pause, diese agressiven Laute gingen bis zum Morgengrauen weiter, ich konnte überhaupt kein Auge zumachen. Dann ging ich mit Fotoappparat raus und sah es in einem Baum, ca. 3 m vom Zelt. Ich tippte dann auf eine Art Marder oder so. Auf jeden Fall machte der zornige Kerl ohne Pause bis ca. 7 Uhr weiter, auch während des Frühstücks. Erst als ich vom Zähneputzen zurückkam, war er weg. Nach einem Check im Internet mit Smartphone tippte ich dann auf einen Baummarder.

kanutour schweden baummarder

Der weitere Tag war sehr schön. Eine Umtragung (Nr. 8 im Führer) konnte ich wegen Niedrigwasser und etwas Akrobatik mit kurzem Aufsetzten vermeiden. Dann gab es eine lange Strecke ohne Umtragung. Eine steife Brise kam stets von vorne, aber ich hatte den Kanuwagen schon unter der Persenning verstaut, gelernt ist gelernt. Das Wetter war gut, die Sonne kam immer wieder raus und es wurde angenehm warm. Ich bin wieder stolz auf mich, dass ich gegen 16:00 an einem schönen Rastplatz blieb.

kanutour schweden rastplatz 8august

Da es dort Fahrwege gab, ging ich eine Stunde spazieren, nachdem ich alles für die Nacht vorbereitet hatte. Es gab jede Menge Blaubeeren und Pilze fürs Abendessen, lecker. Ich hatte den ganzen Tag keine Menschen gesehen, prima. ich habe noch nicht mal die Hälfte der Strecke, aber gut so.

 

 

Mittwoch, den 09.08.2017, Tag 8

Letzte Nacht habe ich sehr gut geschlafen und ich kam wie zumeist um 10:00 los. Bis Mittag war es noch bewölkt, aber trocken, auch der Gegenwind war nicht zu stark. Gegen Mittag fing es dann zu regnen an, was bis ca. 20:00 dauerte. Mal war es normaler Regen, mal goß es wie aus Eimern. Umtragungen in Regensachen mit dem Kanuwagen machen mir gar nichts aus, sie machen sogar Spaß. Im Kanu geht es auch, aber irgendwann wurde es dann doch ein wenig naß. Nur ins Kanu rein oder raus ist im Regen ätzend, dann wird doch alles naß, zumindestens der Sitz und die Packsäcke von aussen. Zelt auf- oder abbauen im Regen habe ich bisher vermeiden können. Abgesehen davon musste ich heute wegen Niedrigwasser und Verlandung kurz aus dem Boot raus, aber mit Sandalen und Neoprensocken kein Problem. Bei einer Umtragung durch Oforsen traf ich zwei ältere Damen, die ganz interessiert waren und sich wunderten, dass ich alleine unterwegs war. Nach einer weiteren Umtragung hieß es in der Beschreibung, dass es bei Niedrigwasser schwierig sein könnte, ich ging daher etwas den Fluss entlang und es bestätigte sich. Also wieder alles auf den Kanuwagen, aber mittlerweile hatte ich den Bogen raus. Ich musset dann eine befahrene Schnellstraße überqueren, was fast ein Kulturschock war. Am See Djuprämmen angekommen, fand ich mich auf einem häßlichen Wohnmobilstellplatz wieder. Bei schönem Wetter ist er für Wohnmobilfahrer sicher schön, aber für einen Kanufahrer bei Starkregen sicher nicht. Ich wollte daher noch nicht umpacken und losfahrern. Ich stellte mich unters kleine Vordach eines „riechenden“ Toilettenhäuschens unter, immerhin war es dort einigermaßen trocken. Trotzdem war es klamm und mir wurde langsam kalt. Ein netter Mann aus einem der Wohnmobile bot mir einen Kaffee an und nach meiner freundlichen Ablehnung einen Tee. Dieser wärmte schön und gab mir die Energie zum losfahren, trotz Regen, da auch immer mehr Fahrzeuge ankamen. Auf dem See winkte ich dann zurück zu den Wohnmobilen, der Regen wurde dann wieder zum Starkregen, das war aber OK. Ich war froh, von dem Platz wegzukommen. Der sich an den See anschließende Fluß war wehr idyllisch, was ich aber nicht so genießen konnte. Es war schon spät, ca. 18:00 und ich hatte keine Ahnung, wo ich für die Nacht bleiben sollte. Bei der folgenden 2,5 km langen Umtragung zum Svärtfallen war ich mir oft unsicher, ob ich richtig war. Das Navi wollte ich aber wegen dem Regen nicht auspacken. Dann hörte es auf zu Regnen, ich fand einen Platz zum Zelten und ich konnte genau in einer Regenpause alles für die Nacht herrichten. Es gab Müsli, zum Kochen war es zu spät und zu wiedrig. Ich war glücklich und dankbar, nun im trockenen Zelt zu sein.

 

 

Donnerstag, der 10.08.2017, Tag 9

Heute war prima Wetter, bis mittags noch mehr Wolken, dann immer sonniger. Ich konnte nachmittags sogar mit kurzer Hose und T-Shirt paddeln. Heute gab es nur ein problemlose Portage. Ergebnis ist aber auch, dass ich zuviel paddelte und ziemliche Rückenschmerzen bekam. Ein tolle, sonniger Rastplatz, an dem ich auch etwas hätte wandern können, war dann doch leider nichts für mich. Der Svärtvallen ist hier in der Gegend die beliebteste Kanutour. Es kam ein Angestellter von einem Kanuverleih, der Holz bereitlegte und sagte, es kämen gleich 40 Franzosen! Die hatte ich wohl vorher schon passiert, als sie ihren Übernachtungsplatz räumten. Da half dann auch nicht die nette schwedisch Familie, die dann kam. Ich paddelte weiter. Der nächste Rastplatz lag dann im Schatten und unter Bäumen, das wollte ich an diesem sonnigen Abend auch nicht. Ich war dann froh, dass ich den Abzweig vom Svärtvallen zum Kläralven gut fand. Ich dachte, damit wäre wieder Ruhe, aber prompt kam mir eine schwedische Familie mit Kindern, nur etwas älter als unsere, entgegen. Die angekündigte Stromschnelle (flussauf) zum Umtragen gab es nicht, dafür fand ich aber einen sehr schönen, sonnigen Rastplatz.

kanutour schweden rastplatz 10august

Ich konnte alle meine Sachen trocknen, wie schön. Nur Blaubeeren und Pilze gab es nicht, dafür aber eine nervige Landstraße auf der anderen Seite des Sees Magreven. Dann kam noch ein holländisches Pärchen, dass aber ums Eck rum 50 m weiter zeltete. Sie machten eine 7-tages-Tour und gingen sogar noch schwimmen. Wer braucht da Mallorca? Die Holländer fuhren dann wohl noch nach 21:00 mit dem Kanu zurück in den Klarälven, vielleicht zum Elche beobachten. Im Stockdunkeln kamen sie dann zurück, aber ich sprach dann am Morgen nicht mehr mit ihnen. Ich sah übrigens noch am Tag einen Luftkampf zwischen einem Graureiher und einem Fischadler, dass war toll! Ansonsten habe ich überhaupt wenig Tiere gesehen, von Elchen oder Biebern keine Spur. Aber in der Dämmerung war ich immer entweder am schlafen (morgens) oder sehr beschäftigt (abends). Nur Prachttaucher sah ich öfters, und eben Fischadler. Ich denke, ich brauche noch zwei Tage zum Campingplatz zurück, dann würde ich vielleicht noch zwei Tage oder so wandern, bevor ich mich wieder ins Auto (oder wieder Kanu ) setze. 21:30, Feierabend.

 

Gedanken zum Outdoor Ausrüstungs- Material:

Ich schlafe immer mit warmen Wollsocken, zwei dünnen Hosen, T-Shirt und Longsleeve. Es ist zwar meist um die 10°, aber die Luftmatratze isoliert auch schlecht. Feucht ist es natürlich auch, innen im Zelt bleibt aber alles schön trocken. Seitdem ich die Heringe zum Abspannen nehmen, bleibt auch das Innenzelt trocken.

 

 

Freitag, den 11.08.2017, Tag 10

Erstmal vorweg: Die Linsen mit Gemüsebrühe und Nudeln gestern haben super geschmeckt! Heute abend gibt es Hirsetopf (Fertiggericht), auch lecker. Aber der Tag war heute nicht so schön leider, obwohl den ganzen Tag die Sonne vom blauen Himmel schien. Erstmal hat mich das Telefonat von gestern noch betrübt, dann bin ich heute viel an einer lärmenden Straße entlanggefahren (für schwedische Verhältnisse). Dann gab es noch eine lange Portage durch den unschönen Ort Lesjöfors. Ansonsten war es heute windig bis stürmisch. Ich hatte deswegen die Persenning drauf und teilweise noch die Spritzdecke an. Über den Mögreven habe ich sie auch gebraucht, das Spritzwasser von den Wellen schlug mir bis ins Gesicht. Den Kanuwagen nehme ich bei Wind und großen Seen immer unter Deck, das ist dann viel angenehmer und einfacher. Auch über den Rammen hatte ich starken Gegenwind (über den Lesjön zuvor aber Rückenwind), außerdem war es nicht leicht, den Ausstiegsplatz bei Rämmens Hergard zu finden. Auch den Einstiegsplatz in den See Bosjön hätte ich beinahe verfehlt, hier gibt es zwei Seen. Mich machte dann aber stutzig, bevor ich wieder lospaddeln wollte, das ein Einheimischer, den ich zuvor nach einem guten Zeltplatz fragte, die Einstiegsstelle empfahl. Dann habe ich nochmal aufgeladen und sie dann gefunden. Schöne Stelle, aber nur 50 m von einer Straße weg.

kanutour schweden rastplatz 11august

Aber wegen dem Sturm nahm ich mir vor, sowieso mit Oropax zu schlafen. Der größte Schreck an dem Tag war, dass ich beim Wiedereinstieg nach dem See Lesjön meinen Packbeutel mit meiner Kleidung vermisste. Ich sah mich schon nochmal die 5 km mit starkem Gegenwind zuückpaddeln und beim letzten Einstieg in Lesjön danach suchen (der war auch nicht leicht zu finden, auf der rechten Seite wie im Führer angegegeben war er nicht). Zum Glück hatte ich den Kleidersack an der Ausstiegsstelle von vorhin, nur ca. 400 m zu Fuß zurück, vergessen. War ich erleichtert, glücklich und dankbar! Jetzt schlafe ich hoffentlich gut und muß morgen nur noch einen halben Tag paddeln. Und was dann? Komisch. Jetzt klappt alles weitestgehend gut, ich hatte viele Herausforderungen der verschiedensten Art, aber so ganz war es nicht so, wie gehofft. Das muss vielleicht alles nochmal sacken. Irgendwie freue ich mich doch, dass ich es bald geschafft habe. War doch oft nicht einfach, den richtigen „Weg“ und einen guten Platz für die Nacht zu finden, das Wetter, die Nächte usw.

 

 

Samstag, den 12.08.2017, Tag 11

Ich bin nach einer stürmischen Nacht (mit Oropax) in Rämmen gestartet, wie üblich gegen 10:00. Es sollte nur ein halber Tag sein, war dann aber doch ein ganzer. Es war doch viel zu paddeln und drei Umtagungen. Irgendwie hatte ich es auch nicht eilig, einerseits wollte ich gar nicht, dass die Tour zuende ist, andererseits freute ich mich darauf. Mit der Orientierung das habe ich mittlerweile gut raus. Bei den Seen mit den vielen Buchten, Seitenarmen, Inseln und Schilfzonne ist das gar nicht so einfach und immer eine gewisse Herausforderung. Die Sonne schien auch nicht, soweit zum Wetterbericht des Vortages. Es war relativ kühl und windig, aber kein Problem mittlerweile. Bei der vorletzten Umtragung gabe es wieder Preiselbeeren, Himbeeren und Massen von Blaubeeren. Könnte ich davon vielleicht welche mit nach Hause nehmen? Die Schlussumtragung war dann ca. 8 km über Landstraße, aber es kamen nur wenige Autos, vielleicht jede 2-3 Minuten eins. Ich brauchte in jedem Fall ca. anderthalb Stunden.

kanutour schweden lange strasse

Dadurch konnte ich aber standesgemäß die letzten 2,5 km direkt zum Startplatz zurückpaddeln, was die ganze Tour noch abrundete. Abholen lassen geht ja gar nicht!

Jetzt bin ich wieder auf dem Campingplatz Värmlandsgarden, fast auf dem gleichen Zeltplatz wie vor 9 Tagen. Ich muss mich langsam wieder an den Luxus gewöhnen. Das erste war wieder auf einem Sitzmöbel zu sitzen, die Bank direkt am See; das hatt ich 9 Tage nicht mehr, nur auf dem Boden oder Steine sitzen. Der zweite Luxus war, mit warmem Wasser die Hände waschen. Und nun an einem Tisch sitzen und schreiben. Morgen werde ich mir eine Dusche gönnen.Gegessen habe ich Pilze mit Couscous, eins meiner Lieblingsgeerichte, auf der besagten Bank am See. Super! Ich fühle mich echt wohl hier, eine gemütliche warme Stube mit angeheiztem Kamin und alles nette Leute. Morgen will ich wandern bzw. spazieren gehen. Es gibt hier eine beschriebene Runde von 12,2 km (4,5h?). Vielleicht bleibe ich bis Mittwoch morgen oder so, dann hätte ich noch drei volle Tage. Je nach Wetter und wie ich nachts schlafe und was es hier noch zu tun gibt.

 

Gedanken zum Outdoor Ausrüstungs- Material:

Falls mit einem geräumigen Canadier unterwegs oder auf einem Campingplatz, wäre ein Klappstuhl prima; Mitnahme von Sitzkissen oder so für Wanderungen, falls es feucht ist. Campingtisch zum Kochen im Stehen (auf Campingplatz, vermeidet Rückenschmerzen).

 

Sonntag, den 13.08.2017, Tag 12

Heute Nacht hat es wieder geregnet, aber das ist ja kein Problem, auf dem Campingplatz erst recht nicht. Ich habe dann im Zelt gefrühstückt wie schon oft und bin dann gegen 10:00 aufgebrochen, aber diesmal zu einer Wanderung. Weit kam ich nicht auf der empfohlenen Wanderung, da alles unter Wasser stand vom Regen und auch die Hose klatschnass wurde (durch die nassen Zweige). Ich fand dann eine Alternative und wieder viele leckere Blaubeeren. Auch Pilze gab es dann wieder am Wegesrand, und dann fand ich superschöne Steinpilze, wie aus dem Bilderbuch. Vier schöne habe ich mitgenommen und auf dem Campingplatz hat man dann nur gestaunt und ich habe bereitwillig den Fundort bekanntgegeben.

kanutour schweden Pilze

Ab Mittag wurde es dann sonnig, so dass ich nach der Wanderung, die überlangweilige Forstwege ging, noch eine Stunde zügg Kanu gefahren bin. War echt schön und hat gutgetan, ganz so ohne Herausforderungen . Danach habe ich dann einfch noch Zeit verstreichen lassen und die Aussicht auf den See genossen. Am Abend gab es dann Steinpilze mit Couscous. Einer passte dann doch nicht mehr in den Topf und wurde dann roh mit Pfeffer und Salz genossen. Ein wahres Festmahl, aber ich habe es nicht ganz geschafft, es waren bestimmt 1 kg Pilze und fast 300 g Couscous. Der Rest wird mir morgen mittag auch kalt schmecken. So, jetzt ist es 22:15 und Zeit zum Schlafen. Hoffentlich wird es nicht zu kalt, es sind 6° angesagt und morgen sogar nur 3° für nachts. Gestern habe ich schon eine Trinkflasche mit heißem Wasser in den Schlafsack getan, mache ich nun wieder. Ach ja, die erste heiße Dusche seit 11 Tagen hat supergut getan, welch Luxus!

kanutour schweden 13August

 

Montag, den 14.08.17, Tag 13

Letzte Nacht war es sehr kalt, aber ich war warm genug angezogen (3 Paar Socken, 2 dünne Hosen, T-Shirt, Longsleeve) und die Isomatte isoliert gut genug. Heute Nacht musste ich mal raus und es war nebelig, der aber bis zum Morgen wieder weg war. Es hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und ich habe eine schöne 6-stündige Wanderung gemacht.

kanutour schweden Bretterweg

Diesmal fand ich am Wegesrand Pfifferlinge und wieder Steinpilze, alle anderen Pilze beachtete ich gar nicht mehr. Und Blaubeeren und Himbeeren, die jeden Tag aufs Neue super schmecken. Gefrühstückt habe ich wieder auf „meiner“ Bank am See, was ich total klasse finde und was ein toller Start in den Tag ist. Morgens ist es ganz ruhig und friedlich, auch auf dem Campingplatz sind noch alle ganz leise. Bei der Mittagspause habe ich mich ein wenig in die Sonne gelegt, das tat gut.Gegessen habe ich die Reste von gestern abend, das erste Mal seit 11 Tagen etwas anderers als mein Trail-Mix (Trockenfrüchte mit Nüssen), den es dann aber auch noch gab. Schmeckt mir auch nach 11 Tagen noch! Am Nachmittag ging ich noch eine Stunde Kanufahren. Zum Abendessen gab es als Vorspeise geschmorte Pfifferling und als Hauptgericht Linsen mit Nudeln und Steinpilzen. Das war absolut köstlich, aber ich musste dreimal kochen mit nur einer Flamme, Gas habe ich noch genug. Eine große Kartusche reicht wohl locker für 14 Tage, wenn man einmal täglich kocht. Es kam dann noch ein jüngeres Pärchen an, dass ab morgen auch die Große Berglagstour paddelt, wie mir zugetragen wurde. Ich bin hier schon als Profi angesehen mit meiner Kanu- und Pilzerfahrung, wie witzig. Ansonsten sind hier alle supernett, interessiert und hilfsbereit. Aber morgen werde ich wohl abreisen, da es in den nächsten Nächten wieder regnen soll, worauf ich nun keine Lust mehr habe.

 


Dienstag, den 15.08.2017, Tag 14

Abfahrt und dann noch ein zweitägiger Zwischenaufenthalt in Fehmarn, um mich langsam wieder an die Zivilisation zu gewöhnen.

kanutour schweden Faehre

 

Nachbemerkungen:

Ich habe während der Tour jeden Abend in mein Reisetagebuch geschrieben, was ich erst in den Weihnachtsferien abtippen konnte. Nach mittlerweile vier bis fünf Monaten hat sich der Eindruck gehalten und gefestigt, dass ich einen super Urlaub in Schweden verlebt habe. Es war sehr schön und ich bin voll motiviert zurückgekommen, voller Energie. Im allgemeinen und auch bzgl. Kanufahren. Ich wollte mir dann ein Festboot kaufen, am ehesten einen Einer-Canadier. Aber ich wollte zuvor einen Kurs machen, wozu es dann aber doch zu spät war. Außerdem möchte ich nicht grundsätzlich den Haupturlaub ohne Familie verbringen. Mal sehen, wie ich das zukünftig handhaben werde. Vielleicht mache ich in 2018 nur eine einwöchige Tour, mehr in der Nähe, vielleicht in Polen oder so. Immerhin werde ich mit der Familie im August nach Schweden und Norwegen fahren, aber nicht zum Paddeln. Ich werde zwar eins meiner Kanus mitnehmen, aber mal sehen, wie oft wir oder ich es nutzen werde. Aber da wird noch was kommen, ich habe nun Spaß am Draußensein gefunden und auch am Paddeln. Ich hatte aber doch einige Probleme mit dem vielen und langen Sitzen in meinem Luftkajak, mal sehen, ob das besser wird, evtl. mit einem anderen Boot.

Ach ja, erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich so gut wie gar keine Probleme mit Mücken hatte. Nur an einem Abend hatte ich mit Kribelmücken zu kämpfen, aber dann habe ich wenigstens einmal mein Moskito-Kopfschutz nutzen können.

 

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Kanutour Finnland Valtijoki Poroeno
Reiseberichte - Tagesausflüge - Angelreisen

Kanutour Lappland Finnland - Lätäseno - Poroeno - Valtijoki

Im Jahr 2012 machten wir einen Kanuurlaub in Finnland. Ganz oben im Norden zur Grenze bei Norwegen paddelten, schwammen und kenterten wir auf den Flüssen Lätäseno, Poroeno und Valtijoki. Den Startpunkt erreichten wir mit dem Wasserflugzeug was schon ein…
Juli 30, 2011
Reiseberichte - Tagesausflüge - Angelreisen

Kanuurlaub als Angelreise am Kaitum River

Zwei Canadier Kanus, 4 Freunde und eine Menge Angelausrüstung unterwegs oben ins schwedisch Lappland. Eine Kanureise in absoluter Wildnis ganz oben im Norden. Der Fluß Kaitumälven wurde hierbei in seiner kompletten Länge bezwungen. Los ging es mit…
August 02, 2010
Angelreise Lachs
Reiseberichte - Tagesausflüge - Angelreisen

Die Sache mit dem Lachs fangen - Kanureise auf dem Kalix

Ein Reise- und Angelbericht von zwei unterschiedlichen Wildnis Flüssen bei einem Urlaub in Schweden. Die Flüsse Kalixälven und Kaitumälven wurden zu zweit mit einem Kanadier Boot bezwungen. Eine traumhafte Umgebung und unberührte Natur... und dann war da noch…
Juli 28, 2009
Lainio Urlaub Schweden
Reiseberichte - Tagesausflüge - Angelreisen

Kanuurlaub - Das erste mal mit Kanu in Lappland - verlinkt

Und da ist es passiert. Nachdem wir jahrelang auf Flüssen und Seen in Südskandinavien gepaddelt sind ging es im Jahr 2009 ganz hoch in den hohen Norden..... nach Lappland. Paddeln und Angeln in der absoluten Wildnis von Schweden. Mit dem Lachs ist es in…