Das Ding ist leicht (95 Gramm) und kostet auch nicht viel (ca. 4,00 Euro beim Globetrotter Shop). Gefangene Fische lassen sich damit sehr leicht und vor allem schmackhaft am Lagerfeuer zubereiten. Fischbräter gibt es in unterschiedlichen Größen, aber in unserem Praxis- Test hat sich gezeigt das die Modelle klein und medium am besten geeignet sind. Mit den mittelgroßen Ausführungen kann man auch einen größeren Hecht am Lagerfeuer braten, man muss diesen Fisch nur zuvor etwas zerteilen, was aber schnell erledigt werden kann. Der Fischbräter nimmt nicht all zu viel Platz weg und er benötigt auch keine fürsorgliche Pflege. Daher eignet sich der Fischbräter sehr gut bei Touren mit Kanu und Packraft. Ein paar gefangene frische Fische sollte man auf der Tour erwarten, obwohl man mit dem Ding auch ein Steak oder eine Hähnchenkeule am Lagerfeuer braten kann.

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Die Fische lassen sich im Fischbräter sehr einfach zubereiten. Die Fische werden ganz normal ausgenommen und geschuppt. Anschließend schaut man dann wie gut sie in den Fischbräter passen. Bei Forelle, Äsche oder Barsch kann man sie meist komplett in den Fischbräter einklemmen. Bei etwas größeren Fisch Exemplaren reicht es wenn man nur den Kopf abschneidet. Wenn es von der Größe ungefähr passt, dann nimmt man die Gewürze seiner Wahl und streut diese sowohl in die Bauchhöhle und auf die Haut. Zum Schluss der Lagerfeuer- Koch- Vorbereitung klemmt man den Fisch zwischen die Gitter des Fischbräter.

Gefangene Fische

Erfolgreiches Angeln wird aber vorausgesetzt bevor der Fischbräter zum Einsatz kommt

Die Fische im Fischbräter kann man an einem brennenden Lagerfeuer zubereiten, etwas besser funktioniert es wenn man eine ordentliche Glut ohne Flammen hat. Den Fischbräter bzw. den Fisch muss man nur so positionieren das eine gewisse Hitze auf das Fischfleisch einwirken kann. Um das zu testen hebt man seine eigene Hand mal an die Stelle wo man den Fischbräter aufstellen möchte. Kann man die die Hand dort lassen ohne das man Schmerzen hat, so ist man noch zu weit weg von der Flamme oder der Glut. Kann man die Hand dort ca. 2 Sekunden belassen bevor man sie aufgrund der Hitze wegziehen muss, so ist der Abstand gut gewählt.... nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Steine, Holzstücke oder Kochtöpfe können dabei helfen den gefüllten Fischbräter am Lagerfeuer zu positionieren. Nach ca. 10 bis 20 Minuten ist der Fisch fertig. Das ist etwas abhängig von der Hitze, der dicke der Fische und wie "durch" man denn gerne seinen Fisch isst. Wie immer beim Kochen am offenen Feuer muss man hier ein gewisses "Feeling" entwickeln. Grillgut auch im Auge behalten und selbstverständliche den Fischbräter immer mal wieder wenden damit der Fisch regelmäßig von allen Seiten gebrutzelt wird.

Jens Lagerfeuer

Nirgends schmeckt es so gut wie am Lagerfeuer

Vom Geschmack her schmecken die Fische ähnlich als wenn sie mit der Stockfisch Variante zubereitet (Siehe auch: Outdoor Stockfisch / Steckerlfisch (bayrisch)). Wie die meisten Speisen am Lagerfeuer kriegen sie eine richtig schöne rauchige Note. Die Fischhaut bleibt hin und wieder etwas kleben an dem Gitter wenn man den Fisch nach der Zubereitung heraus nehmen möchte. Wir finden das nicht so schlimm, da wir den Fisch mit der Gabel zumeist direkt aus dem Gitter essen. Guten Appetit.

Hast du gerade das Lagerfeuer angefacht,

im Fischbräter ist die Forelle schnell gemacht.

 

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