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Wolf, Bär, Vielfraß und ein echter Killer

 

Für viele Naturliebhaber stellt sich die Frage welche Gefahren denn von den wilden Tieren  in  Schweden, Norwegen oder Finnland ausgehen. Man möchte also erst einmal abzuklären ob es denn überhaupt möglich ist, gefahrlos nach Skandinavien zu reisen. Daher befindet sich dieser Artikel auch in der Kategorie Vorbereitung, so ganz nach dem Motto „Was genau erwartet mich denn dort oben?“

Wölfe, Bären und Vielfraße sind rein von ihrer Physis her in der Lage einen Menschen zu töten bzw. zu verletzten, sie tun es in Skandinavien aber nicht. Es ist rein theoretisch, lässt sich aber folgendermaßen verdeutlichen:

Man nimmt eine typische, deutsche Einfamilienhaus Garage. Dort sperrt man eine (unbewaffnete) erwachsene Person zusammen mit einem Bär, oder einem Wolf, oder einem Vielfraß ein, und wartet drei Tage. Das Tier in der Garage hat keine Chance zu Flucht und fühlt sich auf so einem engen Raum von unserem Versuchs- Homo- Sapiens in jedem Falle bedroht. Betätigt man nach drei Tagen den automatischen Garagenöffner, wird in 99,5 % der Fälle das Tier als erstes aus der Garage hüpfen und sich davon machen. In Garage bleibt eine Person zurück welche mit massiven körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat und der Star auf jeder Halloween Party wäre. Solch ein Szenario ist natürlich völliger Quatsch, und hat ja auch nicht mehr viel mit einem Kanu Urlaub zu tun. Aber Tiere welche dadurch überleben das sie andere Tiere töten und fressen, können eben auch für den Menschen gefährlich werden wenn sie eine gewisse Größe und Gewicht haben... zumindest theoretisch.

Im Grunde gibt es nur ein Tier welches im hohen Norden eine echte Gefahr für das Leben darstellt, auf dieses gehen wir allerdings erst am Ende des Artikels ein. Zuerst gibt es ein paar Infos zu den anderen Tieren.

 

 

Der Vielfraß (englisch: Wolverine)

Der Name hat sich im übrigen aus einer älteren Bezeichnung „Fjellfräs“ entwickelt und nicht weil er so viel frisst. Jedenfalls können die männlichen Tiere bis zu 32 Kilogramm schwer werden, und sind in der Lage Rentiere und Elche zu reißen, auch wenn dies nicht wirklich häufig vorkommt und der Vielfraß sich meistens mit kleineren Tieren und Aas den Bauch vollschlägt. Die Bestände in Norwegen, Schweden und Finnland werden auf wenige hundert geschätzt. Die meisten davon leben  in Lappland, sind streng geschützt und dürfen eigentlich nicht gejagt werden.
Es sind keine Angriffe von einem Vielfraß auf einen Menschen bekannt. Der Vielfraß wird bei einem Aufeinander treffen sofort versuchen zu flüchten.

Bild Copyright ©:Thomas Freitag

Bild Copyright ©:Thomas Freitag

 

 Der Wolf (englisch: Wolf)

Das Tier sollte jeder kennen, und auch das die Geschichten vom bösen Wolf welcher Menschen angreift in die Welt von Grimms Märchen gehören. Jedenfalls ist aus den letzten Jahrzehnten kein Fall in Europa bekannt, wo ein Wolf oder ein Wolfsrudel einen Menschen angegriffen hat oder sich ernsthaft aggressiv gezeigt hätte.

Wie auch beim Bär ist die Anwesenheit eines Hundes nicht förderlich beim Zusammentreffen mit einem Wolf.

Dem Menschen gegenüber ist ein Wolf scheu, im äußersten Falle zeigt er sich  interessiert, was bedeutet das er aus sicherer Entfernung dieses Ding auf zwei Beinen neugierig betrachtet. Der Hund stellt allerdings einen Eindringling, einen Konkurrenten im Revier des Wolfes dar. Sollte der Hund sich außerhalb der Schutzzone um den Menschen herum aufhalten und nicht eine gewisse Größe haben, so sind die Überlebens Chancen für den Hund äußerst gering. Dieser wird vermutlich angegriffen.

Bleibt der Hund beim Menschen kann es auch sein das der oder die Wölfe ein so starkes Interesse an dem Hund zeigen das der Mensch dabei gar nicht mehr beachtet wird. Dann kann es zu einer Distanz zwischen Mensch und Wolf kommen welche erst genannter als unangenehm empfindet.



In Fällen wo der oder die Wölfe nicht sofort abhauen wird folgendes empfohlen:
 

  • Man entfernt sich langsam und laut von dem Wolf. Sprechen sie laut, rufen sie und bleiben sie aufrecht, also möglichst groß.
  • Unter keinen Umständen sollten sie wegrennen, damit wecken sie den Jagt Instinkt des Wolfes. Das ist wie in Deutschland. Selbst den blödesten und feigsten Kläffer aus dem Stadtgarten kriegen man dazu das er hinter einem her rennt wenn man einfach wegläuft. Der Spieltrieb welchen man allerdings dabei beim Wolf geweckt hat, unterscheidet sich aber um einiges von dem eines Labrador Welpen.
  • Wenn der Wolf immer noch folgt: Schreien sie ihn an, wedeln mit den Armen und machen sie sich noch größer indem sie die Arme nach oben Strecken und gehen sie ein Stück auf dem Wolf zu. Spätestens jetzt wird er sich davon machen.
  • Wenn nicht, so hat man die unglaubliche (aber äußerst unwahrscheinliche) Möglichkeit mit einer echten "Big Story" aus dem Urlaub zurück zu kommen. Eine echte Rauferei mit einem Wolf. Da hat man nach seiner Rückkehr  einiges mehr zu bieten als wunderschöne Blümchen Bildern die sowieso keine Sau sehen möchte. Wenn du das einigermaßen erfolgreich bestehst, darfst du mit Sicherheit zum Günther Jauch auf die TV Couch. Im übrigen sind Tipps a la „Tot stellen“ absoluter Schwachsinn. Wie bei jeder ordentlichen Auseinandersetzung hilft auch hier nur eines: „Voller, 100 prozentiger Körpereinsatz bei jeder Aktion !!!“

Die meisten Wölfen in Schweden gibt es übrigens in Värmland und Darlana. Im hohen Norden kommen sie nicht vor, bzw. die Überlebens Dauer dort oben kann man eher in Stunden als in Tagen angeben. Da dort oben die Rentier Züchter nicht gerade freundlich auf den Wolf zu sprechen sind hat er dort oben keine Chance sich niederzulassen.

 



Der gesamte Wolfsbestand in Schweden wird auf ca. 220 Tier geschätzt.Trotz dieser geringen Zahl wurden im Jahr 2010 insgesamt 27 Tiere und im Jahr 2011 in ganz Schweden 20 Wölfe offiziell zum Abschuss frei gegeben.

 

Die Internetseite AmarokTV.de von Peter Peuker informiert ständig über die aktuellen Entwicklungen der Wolfsbestände in Schweden. Hier finden sich Informationen über Bestand, Abschusszahlen, Hintergründe der Schutzjagd sowie sehenswerte Videos, nicht nur zum Thema Wölfe. Auch die neuesten Erkenntnisse zu Bären und Luchse in Schweden kann man hier nachlesen.

Es gibt vom Viltskadecenter eine Broschüre auf englisch welche sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt was den zu tun ist falls man einem Wolf begegnen sollte. Dieses ist recht interessant und bietet noch weiter Hintergrundinformationen zu den Wölfen. Zu finden ist das Dokument hier: If you encounter a wolf

 

 

info picture H50

Im Juni 2012 gab es einen Wolfsangriff in Schweden welcher für eine Tierpflegerin leider tödlich endete. Geschehen ist dieser im schwedischen Tierpark Kolmården. Die Umstände zu diesem Angriff können unter anderem hier nachgelesen werden: Zwischenfall Wolfsrudel tötet Wärterin.

Dieser tragische Unglücksfall steht natürlich in einem extremen Gegensatz zu dem restlichem Artikel an dieser Stelle, welcher sich eher schmunzelnd mit dieser Thematik auseinandersetzt. Man muss bei diesem Vorfall allerdings bedenken, dass in diesem Tierpark zuvor eine Nähe zwischen Wolf und Mensch geschaffen wurde welche nicht mehr als natürlich bezeichnet werden kann. Diese Aussage ist dabei nicht einmal wertend gemeint, sondern ein Hinweis darauf weshalb es das "Fazit" am Ende des Artikels nicht beeinflusst bzw. ändert.

 


Der Bär (englisch: Bear)

Die geschätzte Bären Population in Skandinavien sieht derzeit folgendermaßen aus (Quelle August 2011):


Norwegen: ca. 30 Braunbären
Finnland: ca. 450 Braunbären
Schweden: ca. 3000 Braunbären

 

In den letzten 100 Jahren wurden zwei Menschen in Schweden von einem Bären getötet. 2004 wurde in der Nähe der nordschwedischen Stadt Jokkmokk ein Elchjäger von einem Braunbären getötet. Der andere bekannte Fall geschah 1902 in Jämtland als ein Bär eine Menschen tötete. Auch bei dieser Person handelte es sich um einen Jäger.

Innerhalb von Schweden lebt Meister Petz in Nord- bis Mittelschweden (Värmland). 


Da gibt es nichts dran zu rütteln, die Wahrscheinlichkeit einen Bären auf der Kanu Tour zu sehen sind in Skandinavien äußerst unwahrscheinlich egal ob man sich jetzt darüber freut oder nicht. Aber selbst wenn doch, wie im Falle mit dem Wolf, ist es durchaus gefährlicher wenn ein (schlecht erzogener) Hund dabei ist. Bei den Vorfällen mit Bären wo es zwar keine Toten aber doch Verletzte gab war oft ein Hund mit im Spiel. Bären mögen keine Hunde. Vereinfacht darf man sich das so vorstellen:


Der Bär würde sich im Grunde gerne verziehen. Der Hund rennt hinter dem Bären her, kläfft und tut, und nervt den Bär so lange bis er äußerst schlechte Laune hat. Wie beim Menschen auch, möchte der Bär diese schlechte Laune nun irgendwo raus lassen. Am liebsten beim Hund, der ist jetzt aber auf dem Weg zurück zum Herrchen/Frauchen um stolz sein Leckerli für die getane Arbeit abzuholen. Da der Hund zudem etwas flinker ist als das Herrchen, kann es durchaus passieren das die erste Schelle vom übel gelaunten Bären erst einmal der Zweibeiner ab bekommt... der Hund schaut sich das aus einer sicheren Entfernung von 10 Meter an und kläfft dabei kräftig.

 

Wirklich gefährlich mit Bären wird es im Grunde nur wenn:
 

  • Der Bär verletzt ist und sich bedroht fühlt (Jäger)
  • Der Bär seine Scheu vor dem Menschen verloren hat sich aber dann doch plötzlich durch die Nähe des Menschen bedroht fühlt (Das war das Ende für Bruno den Bär, ( Yellowstone-) Nationalpark(s))
  • Es sich um einen Grizzly Bären handelt, dieser wirklich Hunger hat und in einem Menschen nichts anderes sieht als einen extrem sich langsam bewegenden Protein Snack (Russland, Kanada, Spitzbergen (Eisbären))

Bärenjagd:

Für das Jahr 2011 wurden 293 Bären zum Abschuss in Schweden frei gegeben.

 

Es gibt vom Viltskadecenter eine Broschüre auf englisch welche sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt was den zu tun ist, falls man einem Bär begegnen sollte. Dieses ist recht interessant und bietet ebenfalls noch weiter Hintergrundinformationen zu den Bären. Zu finden ist das Dokument hier: If you encounter a bear

 


Fazit zur Gefährlichkeit von Vielfraß, Wolf und Bär:

info picture H50 In Skandinavien findet man nicht die Voraussetzungen das diese Tiere ernsthaft als gefährlich eingestuft werden dürfen. Sowohl der Vielfraß, der Wolf und der Bär mögen keine Menschen. Dies darf man nicht persönlich nehmen, ist halt so. Im Normalfall hören und riechen sie einen schon Kilometer vorher, und ziehen sich zurück. Lange bevor man überhaupt die Chance hat diese zu Gesicht zu bekommen.

 

 

Das Image Problem

Wenn man bis hierher gelesen hat, steht man eventuell vor einem Problem. Ein Image Problem. Wie erkläre ich jetzt meinem Partner/Partnerin und Freundeskreis, das das Zelten im skandinavischen Outback genauso gefährlich ist wie das sonntäglich Autowaschen? Die ganzen Sprüche wie:
 

  •  „Wenn das Schicksal es so möchte werde ich mich dem Kampf mit dem Wolf stellen“
  • „Ich spüre den Ruf der Wildnis, auch wenn dies bedeutet das ich Seite an Seite mit einem Bären schlafen muss“
  • „Ich bleibe zurück und halte den Bären auf. Sucht nicht nach mir und behaltet mich in guter Erinnerung. Alles was zählt ist die Mission“


...kann man jetzt eigentlich nicht mehr wirklich bringen. Das ist ungeschickt, denn schließlich hat der Freundeskreis bisher angenommen das diese Kanutouren dort oben im Norden wirklich gefährlich sind. Dies hat einem eine ordentliche Image Politur beschert. Man hatte so eine Art Helden Status. Man war dieser harte Outdoor Knochen welcher dem Stamm, auch noch nach der Apokalypse das Überleben garantiert. Nun, jetzt ist mal also auf dem Boden der Tatsachen.

Da helfen nur noch Halbwahrheiten bzw. einfach ein paar Infos weglassen.

Kleine Anleitung um den Image Schaden zu begrenzen:

Spruch:“Im Jahr 2007 musste eine Frau nach einem Wolfs Angriff schwer verletzt ins Krankenhaus “
Weglassen: Das war eine Tierpflegerin im Zoo welche einen Futtereimer dabei hatte.
Die ganze Wahrheit: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,481281,00.html


Spruch: „Im Jahr 2008 wurde ein Mann von einem Bär zerfleischt und später die Überreste gefunden“
Weglassen: Das war ein Grizzly in Sibierien und da der Mann schwer verletzt über den Boden gekrochen ist, hat der Grizzly sich nicht einmal groß anstrengen müssen.
Die ganze Wahrheit: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,563037,00.html


 

Das gefährlichste Tier in Skandinavien: Der Elch (englisch: Moose / Elk)


Der Elch ist, außer dem Mensch, das einzige Säugetier welches Menschen in Schweden, Norwegen und Finnland umbringt... wenn auch unabsichtlich. Geheime Gen Experimente haben die Elch Population in Fleischfresser verwandelt. Ahnungslose Kanuten werden spät Abends von diesen ins Dickicht gezogen, während sie ahnungslos am Lagerfeuer sitzen. Ok, das ist auch nicht die Auflösung.

Verkehrsunfälle auf den skandinavischen Straßen welche durch Wildwechsel ausgelöst worden sind, kosten jedes Jahr mehrere Menschenleben. Die Verkehrsunfälle mit Elchen liegen in Schweden jährlich bei 6000 – 7000. Im Jahr 2006 starben 9 Menschen bei Autounfällen mit Elchen. Im Jahr 2009 waren 6 Tote zu beklagen.

 

Der gemeine Schwede hat ja auch ein sonderbares Verhältnis zum Elch.

Es ist zwar schon so eine Art Nationaltier, trotzdem kommt keine Schwede, im Gegensatz zu viele Deutsche, auf die Idee sein Auto oder Wohnmobil mit Elch Aufklebern zu zupflastern.

Es gibt ca. 300 000 Elche in Schweden. Während der Jagd- Session in Schweden (hauptsächlich Oktober – November) werden dann ca. 100 000 Elche abgeschossen.

Das ist schon hart. Als Elch hast du eine Überlebens Chance von 1:3. Das ist wie Russisch Roulette mit 2 Kugeln im Revolver. Als gemeiner Elch sollte man sich in diesem Zeitraum am besten eine ganz dunkle, abgelegene Waldecke suchen und sich ganz, ganz still verhalten. Danach darf der dann erst mal zum Elch- Psychiater, allerdings muss man diesen rein statistisch gesehen auch alle drei Jahre wechseln, nachdem der vorige  im Küchentopf gelandet ist.


Im übrigen können wir diese schwedische Begeisterung für die Elch Jagt vollkommen verstehen. Elchfleisch schmeckt, genauso wie Rentier, wirklich vorzüglich.

 

Zurück zum Thema:

Jedenfalls bleibt der Elch während der Jagt Session überhaupt nicht still im Wald stehen. Im Gegenteil, gerade in dieser Zeit kann es sein das ein Elch auf der Flucht plötzlich über die Straße rennt. Auch im Frühjahr ist Unfalls Schwerpunkt Hauptsaison. Dann werden nämlich die Jungkälber von ihren Muttertieren vertrieben.

Diese verhalten sich dann auch so wie es zum Aussehen des Elchs am besten passt: Leicht trottelig. Nicht gerade hilfreich für deutsche Touristen in der Familien Kutsche.



Ein Elch kann bis zu 60 km/h schnell rennen. Es kann also recht schnell gehen das dieser plötzlich vor dem Auto auftaucht. Ein Elch kann auch bis zu 800 kg schwer werden. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass dieser Fleischberg versucht auf dem Beifahrer Sitzt Platz zu nehmen, nachdem man ihm zuvor mit der Kühlerhaube die Beine weg rasiert hat, dem wird es nicht schwer fallen zu akzeptieren das der Urlaub hier erst mal vorbei sein wird.

 

Noch ein paar Zahlen zu Wildunfällen in Schweden:

Im Zeitraum Januar bis Juni 2011 (erstes Halbjahr) gab es insgesamt 18213 Unglücke im Zusammenhang mit Wildtieren. Hierbei gab es 2468 Unfälle mit Elchen, 14477 mit Rotwild, und 707 Unfälle mit Wildschweinen.



Die meisten Einheimischen welchen welchen wir dort oben bisher getroffen haben sind äußerst bedächtig durch bewaldetes Gebiet gefahren. Gerast ist dort niemand und es ist wirklich unvernünftig dies in Skandinavien zu machen, nicht nur wegen den äusserst schmerzhaften Bußgeld Katalogen im hohen Norden.

 

 

Die Gefahr sich schwere Verletzungen bei einem Wildunfall zu zuziehen sind, im Gegensatz zu einem Wolf- oder Bären- Angriff,  sehr realistisch.

 


 

KANUTOUREN OUTDOOR GUIDE