Angellizenz - Fiskekort - Schweden - Finnland - Norwegen
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- Kategorie: Angeln
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Mai 2012
Angeln in Schweden
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An den fünf größten Seen von Schweden ist das Angeln frei, also umsonst. Dies sind die Seen Vänern, Vättern, Mälaren, Storsjön und Hjälmaren.
Das selbe gilt auch für die Meeresküste, auch hier darf man fast überall einfach seine Angel auswerfen und sich wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn fühlen. An der Küste gibt es allerdings ein paar Gebiete wo auch dies nicht erlaubt ist. Diese Verbote an der Küste finden sich meist an den Flussmündungen. In diesem Brackwasser (Süß- und Salzwasser vermischen sich) akklimatisieren sich oft die Lachse um sich an das Süßwasser zu gewöhnen, um später den Fluss hinauf zu schwimmen. Damit weiter oben auch noch genügend Lachse ankommen um für Nachwuchs zu sorgen, besteht in diesen Gebieten oft absolutes Angel Verbot.
Im restlichen Schweden muss man sich eine Angellizenz (schwedisch: Fiskekort) kaufen. Diese Lizenzen beziehen sich meistens auf ein ganzes Gebiet, und nicht auf einzelne Gewässer. Diese Gebiete umfassen meist mehrere Quadratkilometer und damit darf man in jedem öffentlichen Fluss oder See seinen Wurm baden. Wenn man sich eine Angellizenz für eine Kanu Tour besorgt, sollte man einfach etwas darauf achten wann man eventuell das Gebiet verlässt, für welche man sich eine Angellizenz erworben hat. In diesem Fall sind Angellizenzen für all Gebiete erforderlich welche man auf seiner Tour durchkreuzt. Kaufen kann man diese Angellizenzen in Touristenbüros, Tankstellen, Kiosken oder dem örtlichen Jagt und Angelladen. Meistens sind diese mit einem kleinen Fisch gekennzeichnet, welcher an einer Angelleine hängt. Die Preise für eine Angellizenz sind meistens sehr günstig, zumindest verglichen mit Deutschland. Eine Wochenkarte kostet so um die 200 SEK, eine Jahreskarte 400 SEK. (Stand: Juni 2011). Zu der Angellizenz gibt es dann meistens noch eine Übersichtskarte dazu. Auf dieser sind dann alle Gewässer eingezeichnet welche mit dieser Karte befischt werden dürfen. Die Preise können für spezielle Gewässer auch mal um einiges nach oben gehen. Dies sind dann aber oft die Flüsse welche einen extrem hohen Lachs- Bestand haben. z.B. die Mörum in Südschweden. |
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Es gibt ja immer wieder Personen welche die Größe des Landes, das Jedermann Recht, die Nähe zur Natur damit gleichsetzen das sie plötzlich einen rechtsfreien Raum betreten. Somit denken diese Pfeifen dann, da das Land ja so groß ist, sei auch das Schwarz Angeln (also das Angeln ohne Angellizenz) nur ein Kavaliersdelikt. DAS IST NICHT SO. Ein Bekannter hat dort oben mal seine Lizenz verloren, und dann stand plötzlich der Park Ranger bzw. Wildhüter vor ihm (wie aus dem Bilderbuch mit einer Grösse von 2 Metern und Totenköpfe auf den Stiefeln... wieso auch immer), obwohl sie tagelang keinen Menschen gesehen hatte. Er konnte glücklicherweise noch die Person telefonisch erreichen welche die Angellizenz an ihn verkauft hat. Diese hat am Telefon für ihn gebürgt. Davor hat der Park Ranger im erklärt das sein Urlaub erst mal vorbei sei, und das seien Ausrüstung jetzt konfisziert wird bis die fällige Strafe bezahlt ist.
Und sollten man sich in einem Gebiet bewegen welches von Samen bewohnt wird könnte Schwarz Angeln zu einer echten körperlichen Gefahr werden. Für diese stellt dieses „Deliktchen“ schweren Diebstahl dar. Denen klaut man einen Teil der Lebensgrundlage. Da kann man auch probieren einem Rocker das Motorrad zu klauen. Wenn dieser einen gerade am Kragen nach oben zieht, einmal verlegenen Lächeln und den Satz „Ich dachte ich probiere es mal“ raus pressen. Die Chancen das damit die Sache beendet ist, stehen genau so gut.
Angeln in Finnland
In Finnland gelten für das Angeln folgende Bestimmungen:
Das Angeln ist mit keinerlei Auflagen oder Gebühren verbunden wenn man jünger als 18 Jahre ist oder älter als 64 Jahre. Dies bedeutet das sich Jugendliche bzw. Personen welche das 65 Lebensjahr erreicht haben sich ohne weiteres an einen Fluss oder See stellen können und angeln dürfen.
Im Jedermannsrecht von Finnland ist zusätzlich auch festgelegt, das sowohl das Eisfischen wie das sogenannte Stippfischen von jeder Person ohne Angellizenz ausgeübt werden darf. Stippfischen bedeutet frei übersetzt die „Huckleberry Finn" Variante. Dabei darf man keine Angelrolle benutzen, man hat also nichts weiter als einen langen Stock an welchem eine Angelschnur mit Schwimmer, Hacken und Wurm befestigt ist. Mit einer solchen Konstruktion kann man sich also ebenfalls zum Angeln aufmachen ohne dafür etwas bezahlen zu müssen.
Alle anderen Personen bzw. Angelarten wie Angeln mit Wurfrolle, Spinnfischen, Fliegenfischen müssen sich folgende Genehmigungen besorgen:
- Die staatliche Fischereiabgabe (finnisch: kalastuksenhoitomaksu). Diese kostet 22 Euro für ein Jahr bzw. 7 Euro für eine Woche (Stand: 2012)
- Eine regionale Angelgenehmigung (finnisch: viehekalastusmaksu). Bei dieser reginalen Genehmigung kann es sich um die sogenannte Spinnfischereigebühr handeln, oder um eine Erlaubnis welche vom Eigentümer des Gewässers ausgestellt wurde. Die Spinnfischereigebühr kostet 29 Euro pro Jahr bzw. 7 Euro für eine Woche. (Stand: 2012)
Weiter Informationen zu den Angelgebühren in Finnland finden sich hier:
http://www.ahven.net/deutsch
Angeln in Norwegen
Für das Angeln im Salzwasser, also dem Meer und den Fjorden benötigt man keine Genehmigung. Für alle anderen Gewässer, also die Seen und Flüsse in Norwegen benötigt man eine Angelgenehmigung. Diese Angelscheine gelten dann, ähnlich wie in Schweden, für ein bestimmtes Gebiet in welchem es einem damit erlaubt ist zu fischen. Die Angelscheine können in Touristenbüros, Kiosken oder Sportgeschäften gekauft werden.
Im übrigen: So etwas wie den Jahresfischereischein, oder sonstige Dokumente welche nachweisen das man Angeln kann/darf ….. so etwas interessiert in ganz Skandinavien keine Sau.







